Minimalismus

Minimalismus

– eine Lebenseinstellung

Weniger ist mehr: für ein ruhiges und einfaches Leben

Geschichten

Das Leben ist manchmal kompliziert und unübersichtlich und überflutet uns mit Reizen. Wenn man fragt, was mit Minimalismus gemeint ist, denken die meisten direkt an „weniger“. Minimalistische Kunst arbeitet mit weniger Farben, unkomplizierten Motiven und einfachen Formen. Bei Minimalismus in der Musik werden weniger Instrumente verwendet, einfachere Melodien gespielt und gelegentlich sogar absolute Stille eingesetzt. Und in der Mode sehen wir weniger Verzierungen, einfache Linien, klare Schnitte, ein Auge für Details und eine zurückhaltende Farbgestaltung. Also lässt sich Minimalismus tatsächlich mit dem Ausspruch „weniger ist mehr“ beschreiben: nur wenige lebhafte Farben, einfachere aber ausgefeilte Formen, Kunst, die mehr Raum und mehr Stille zulässt, Design, das den Betrachter veranlasst, einen Schritt zurückzutreten. 

Minimalismus als Lebenseinstellung bedeutet letztendlich, ein einfaches Leben zu führen, das mit weniger, dafür aber sorgfältig ausgewählten Dingen, weniger Verpflichtungen und weniger Hektik auskommt, um stattdessen mehr Klarheit bei den wirklich wichtigen Dingen, mehr Zeit und mehr Ruhe zu gewinnen. Minimalismus als Lebenseinstellung zwingt uns jedoch nicht, unseren ganzen Besitz wegzugeben und allen weltlichen Dingen zu entsagen. Wir sollten stattdessen nur etwas unabhängiger von den Dingen werden und uns auf die wirklich wichtigen Vorgänge konzentrieren, so auch auf die Menschen und Ereignisse in unserem Leben, die uns etwas bedeuten. Letztlich zählt nicht die Einschränkung, sondern die gewonnene Freiheit. Wie kann Minimalismus uns helfen, ein ruhiges und einfaches Leben zu führen? Zum Beispiel mit den folgenden Methoden!

Minimalism at home

Minimalismus zuhause: Weniger Unordnung erzeugt mehr Ruhe

Die japanische Schriftstellerin Marie Kondo hat mit ihrem Weltbestseller „Magic Cleaning: Wie richtiges Aufräumen Ihr Leben verändert; die japanische Kunst, unnötige Dinge loszuwerden und sein Leben zu organisieren“ den Minimalismus zu einem bewussten Lifestyle erhoben, der sich auch gut über Instagram ausdrücken lässt. Ihre „KonMari-Methode“ empfiehlt ein schrittweises Verfahren, bei dem wir nur die Dinge behalten, die uns glücklich machen. Realistisch betrachtet müssen wir allerdings auch so manchen Gegenstand behalten, der uns zwar nicht glücklich macht, aber praktisch ist, zum Beispiel Scheren, Geschirrtücher und Zahnbürsten. Aber auch damit erreichen wir das Ziel: Weniger Unordnung sorgt für mehr Freiheit, mehr Raum, mehr Ruhe und mehr Wertschätzung für die wirklich wichtigen Dinge. Je weniger wir besitzen, desto mehr freuen wir uns über das, was wir noch haben.

Minimalismus am Arbeitsplatz: besser arbeiten durch Konzentration auf das Wesentliche 

Die „KonMari-Methode“ lässt sich auch bei der Arbeit einsetzen. Den Schreibtisch aufräumen, im PC Ordnung schaffen, Apps vorübergehend stummschalten und vielleicht sogar die Unruhe und Hektik eines betriebsamen Büros wegfiltern, indem wir uns per Kopfhörer mit beruhigender Musik entspannen. Befassen wir uns doch einmal nur mit den wirklich wichtigen Aufgaben und vermeiden zeitraubende Besprechungen oder ärgerliche Diskussionen. Und schließlich sollten wir noch auf die kleinen Snacks am Arbeitsplatz und die ständige Ablenkung durch das Handy verzichten. An einem ruhigen, aufgeräumten Arbeitsplatz ohne Ablenkungen und mit einem klaren, übersichtlichen Pensum können wir unsere eigentlichen Aufgaben mit weniger Zeitaufwand erledigen. Hinzu kommt das gute Gefühl, alles unter Kontrolle zu haben.

Minimalism in fashion, art and design

Minimalismus in Mode, Kunst und Design: durch geschickte Auswahl einen Eindruck von mehr erzeugen

Durch den Kapitalismus werden wir verführt, Gefühle, Wünsche und sogar einen gewissen Selbstwert auf Gegenstände zu projizieren. Verbraucher haben Freude daran, Neues zu kaufen, Besitz zu präsentieren und eigene Dinge mit denen von anderen zu vergleichen. Minimalismus kann uns von dem Bedürfnis befreien, ständig neue Kleidung, Dekoratives für zuhause und Elektrogeräte zu kaufen. Denn diese Einstellung lässt uns eher zu Mode und Gegenständen greifen, die qualitativ hochwertig, dauerhaft und zeitlos sind. Gezielt ausgewählte Anschaffungen machen mehr Freude und halten länger; sie sind nachhaltiger und entsprechen einer minimalistischen Lebenseinstellung. Weniger Luxus. Oder wir werden kreativ und bringen unsere Persönlichkeit zum Ausdruck, indem wir ein Kleidungsstück, einen Gegenstand oder ein Kunstwerk selbst herstellen.

Minimalism and clean beauty

Minimalismus und reine Schönheit: weniger Aufwand für höhere Qualität 

Reine Schönheit ist zwar nicht dasselbe wie Minimalismus, aber die beiden Konzepte haben viel gemeinsam. Minimalismus bedeutet, dass wir weniger Schönheitsprodukte besitzen, weil wir gezielt die Produkte wählen, die für unsere Haut und unser Haar richtig sind und die sich durch reine Rezepturen aus hochwirksamen Inhaltsstoffen auszeichnen. Durchaus vergleichbar bedeutet reine Schönheit sorgfältig ausgewählte Inhaltsstoffe und insbesondere Verzicht auf schädliche Bestandteile. Wir von Authentic Beauty Concept sind davon überzeugt, dass der Verzicht auf gewisse Substanzen in unseren Produkten genauso wichtig ist wie das Hinzufügen wertvoller Inhaltsstoffe. Bei jeder Serie achten wir auf sorgfältig ausgewählte Inhaltsstoffe, um reine und einfache, dabei aber wirksame Produkte herzustellen. Im Salon wird die reine Schönheit dann mit Minimalismus kombiniert; die Kundin genießt ein angenehmes Ritual für ihr Haar, das durch Ruhe und den Verzicht auf unnötigen Aufwand gekennzeichnet ist. Was bleibt, ist die Erinnerung an eine kostbare Erfahrung, bei der sich abschalten lässt und innerlich Ruhe einkehrt.

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